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ANNA JANTSCHER

„Selbstreflektion, über den Tellerrand Blicken, Mut zur Veränderung: Reiten ist nicht nur ein Sport, sondern kann zu einer Kunst werden.

 

Die Arbeit mit dem Pferd ist sehr stark persönlichkeitsbildend und kann sich zu etwas entwickeln, das über gewöhnliche Kommunikation

hinausgeht.


Was auch immer wir mit dem Pferd machen, der Weg sollte nicht nur das Ziel sein sondern muss auch zwingend pferdegerecht und damit gewaltfrei sein und nie unter (Zeit-)Druck stehen.“

Chick

ÜBER MICH

Wie so viele Reiter bin auch ich schon auf dem Pferd gesessen bevor ich richtig laufen konnte, denn Pferde haben mich schon immer fasziniert. Meine Mutter hat mir einmal erzählt, dass ich das einzige Kind war, das man stundenlang neben dem Viereck abstellen konnte ohne, dass ich einen Ton von mir gegeben hätte.

 

Und diese stumme Faszination üben die Pferde auch heute noch auf mich aus. Wenn ich (meine) Pferde beobachte, wenn sie mich mit diesem unendlich weichen Blick anschauen, dann könnte ich manchmal weinen vor Glück. Daher war es für mich nicht wirklich schwer meine Berufswahl zu treffen: ich wollte mit Pferden arbeiten.

 

Von der Arbeit mit Pferden habe ich eine sehr eigene Auffassung. Ich habe mich nach erstem Hineinschnuppern in den Turniersport bewusst dagegen entschieden und auch beschlossen nicht den vielleicht ebeneren Weg des FN Trainers zu gehen, sondern mich von Reitern ausbilden zu lassen, die in meinen Augen eine ganz besondere Arbeit mit Pferden leisten. Als Reiter ist man ständig auf der Suche und somit ist für mich auch klar, dass ich nie aufhören werde Unterricht zu nehmen.

 

Man kann IMMER noch etwas lernen und wer das vergisst bleibt nicht nur stehen, sondern läuft Gefahr rückwärts zu treten. Somit ist es mir auch bei meinen Schülern sehr wichtig, dass sie diese Bereitschaft zu lernen mitbringen. Bereit zu sein über den Tellerrand zu schauen und sich über kleine Erfolge zu freuen. Ich bin bereit alle meine Erfahrungen, Eindrücke und Gefühle zu teilen und Ihnen und Ihrem Pferd so zu helfen.

"GUTES REITEN IST WIE TANZEN"

Einer der Partner führt, der andere lässt sich vertrauensvoll führen. Doch sollte es uns nicht wundern, wenn der Geführte Fehler macht oder sich wehrt, wenn der Führende nicht richtig führen kann. Wird nun auch noch die  fehlende Führungskompetenz mit Krafteinwirkung oder gar Gewalt zu kompensieren versucht, sucht man vergeblich nach Harmonie, Anmut und der daraus resultierenden Leichtigkeit.